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Suchbegriff: Wirtschaftspolitische Maßnahmen der Regierung

Der Artikel analysiert den raschen Niedergang des US-Dollars als Weltreservewährung und führt die beschleunigte Schwächung auf die unvorhersehbare Politik von Präsident Trump zurück, darunter Zollpläne und Angriffe auf die Unabhängigkeit der Federal Reserve. Der Dollar hat innerhalb von 12 Monaten über 10 % an Wert verloren, was erhebliche Auswirkungen auf die globale Finanzstabilität hat. Während der schwache Dollar den US-Exporten und den deutschen Verbrauchern durch günstigere Importe zugutekommt, birgt er aufgrund der Stärke des Euro Risiken für deutsche Exporteure und bedroht den Status des Dollars als dominierende Reservewährung. Investoren flüchten in sichere Häfen wie Gold und Schweizer Franken, wobei Gold aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Stabilität von Papierwährungen die 5.000-Dollar-Marke überschritten hat.
China setzt einen neuen Wirtschaftsplan um, der darauf abzielt, die Konsumausgaben durch touristische Erlebnisse wie Panorama-Züge und Kreuzfahrten sowie Unterhaltungsveranstaltungen wie Konzerte anzukurbeln. Dies ist Teil umfassenderer Bemühungen zur Steigerung der Binnennachfrage und zur Belebung der Wirtschaft.
Der japanische Yen hat gegenüber dem Dollar aufgrund von Marktspekulationen über eine mögliche koordinierte Währungsintervention der USA und Japans deutlich an Wert gewonnen. Finanzexperten sind sich jedoch weiterhin unsicher, ob diese Stärke bis zur bevorstehenden vorgezogenen Parlamentswahl in Japan am 8. Februar anhalten wird, und fragen sich, ob der Yen seine Gewinne im Bereich von 140 halten kann.
Präsident Trump plant, am Freitag seinen Kandidaten für die Nachfolge von Jerome Powell als Vorsitzender der US-Notenbank Federal Reserve bekannt zu geben. Dies geschieht vor dem Hintergrund anhaltenden Drucks für niedrigere Zinsen und einer strafrechtlichen Untersuchung gegen Powell wegen der Renovierungskosten für das Fed-Gebäude. Vier Kandidaten stehen auf der Shortlist, die alle die von Trump geforderten niedrigeren Zinsen unterstützen. Der ehemalige Fed-Gouverneur Kevin Warsh ist mit einer Wahrscheinlichkeit von über 80 % auf dem Prognosemarkt der Favorit.
Eine Studie der Universität Zürich, die gemeinsam mit Harvard, dem MIT und der Weltbank durchgeführt wurde, ergab, dass Trumps Zölle auf chinesische Importe von 2018 bis 2020 weder Arbeitsplätze geschaffen noch die Einkommen in den USA erhöht haben. Stattdessen erhöhten amerikanische Unternehmen ihre Preise, während die Verbraucher sowohl für importierte als auch für inländische Waren mehr bezahlen mussten. In einigen Sektoren, wie beispielsweise der Landwirtschaft, gingen aufgrund der chinesischen Vergeltungszölle sogar Arbeitsplätze verloren. Trotz des wirtschaftlichen Misserfolgs fanden die Maßnahmen politische Unterstützung bei den Wählern, die die Berücksichtigung der Anliegen der Industriearbeiter zu schätzen wussten.
Die Europäische Union erwägt, ihre Preisobergrenze für russisches Öl durch ein vollständiges Verbot von Seeverkehrsdiensten einschließlich Versicherung, Schifffahrt und Transport für russische Ölladungen zu ersetzen. Dieser Schritt zielt darauf ab, Lücken in der Durchsetzung zu schließen und den Druck auf Russland zu erhöhen, da dessen Öleinnahmen auf ein Fünfjahrestief gefallen sind. Das vorgeschlagene Verbot würde mehr russisches Öl in den Schattenmarkt mit Preisnachlässen drängen und es schwieriger machen, sanktionierte Barrel über indirekte Wege wieder nach Europa zu bringen, obwohl einige EU-Mitgliedstaaten Bedenken hinsichtlich Marktstörungen und möglicher Vergeltungsmaßnahmen äußern.
Analysten der Citigroup spielen das Risiko einer größeren Unterbrechung der Ölversorgung aus dem Iran trotz der jüngsten Eskalation seitens der USA herunter und prognostizieren mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 % nur begrenzte militärische Maßnahmen. Sie gehen davon aus, dass die geopolitische Prämie die Ölpreise bei etwa 7 bis 10 US-Dollar pro Barrel halten wird, wobei Brent-Rohöl kürzlich die Marke von 70 US-Dollar überschritten hat. Die Analyse deutet auf die Möglichkeit eines Atomabkommens zwischen den USA und dem Iran in diesem Jahr hin, räumt jedoch auch Risiken ein, darunter die mögliche Schließung der Straße von Hormus, die jedoch aufgrund der gegenseitigen Nachteile als unwahrscheinlich angesehen wird.
Venezuela hat ein neues Ölgesetz verabschiedet, das darauf abzielt, ausländische Investitionen anzuziehen, indem es das staatliche Monopol beendet, privaten Unternehmen die Kontrolle über Produktion und Vermarktung ermöglicht, Lizenzgebühren begrenzt und unabhängige Schiedsverfahren für Streitigkeiten vorsieht.
Der Artikel berichtet, dass die Vermögensungleichheit in den Vereinigten Staaten einen Rekordwert erreicht hat, wobei die obersten 1 % der Haushalte 31,7 % des nationalen Vermögens kontrollieren. Von den starken Kursgewinnen an den Aktienmärkten in drei aufeinanderfolgenden Jahren haben vor allem wohlhabende Amerikaner profitiert, die stärker in Finanzanlagen investieren, während das Vermögen von Familien der Mittel- und Arbeiterklasse in Immobilien gebunden ist, die nicht so stark an Wert gewonnen haben. Die reichsten 0,1 % verzeichneten in drei Jahren einen Vermögenszuwachs von 40 %, verglichen mit 20 % für die unteren 90 %. Dies hat politische Debatten über die Einführung von Vermögenssteuern ausgelöst, wobei Kalifornien eine Abgabe von 5 % für Milliardäre in Betracht zieht, obwohl die Meinungen darüber auseinandergehen, ob die Verringerung der Ungleichheit selbst das vorrangige politische Ziel sein sollte.
Eine Studie der Universität Zürich in Zusammenarbeit mit Harvard, dem MIT und der Weltbank zeigt, dass Donald Trumps Zölle auf chinesische Importe nicht zu den versprochenen Arbeitsplätzen in den USA geführt haben. Stattdessen erhöhten amerikanische Unternehmen die Preise, anstatt ihre Produktion auszuweiten, sodass die Verbraucher mehr bezahlen mussten, ohne dass sich dies positiv auf die Beschäftigung auswirkte. Die Studie zeigt keine signifikanten positiven Auswirkungen auf Beschäftigung oder Einkommen, wobei in einigen Sektoren wie der Landwirtschaft aufgrund der chinesischen Vergeltungszölle sogar Arbeitsplätze verloren gingen.

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